Die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Energieversorgung. Im Jahr 2022 lag der Anteil der Windenergie an der Nettostromerzeugung bei rund 25 %. Etwa die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien stammt aus Windkraftanlagen. Die Windenergie ergänzt sich hierbei hervorragend mit der Photovoltaik, welche insbesondere in den Sommermonaten hohe Stromerträge liefert. Windstrom dagegen, wird vor allem in den Herbst- und Wintermonaten eingespeist – eine entscheidende Phase, da der Strombedarf in dieser Zeit, beispielsweise durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen, deutlich steigt.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, den Anteil der Windenergie am Strommix weiter auszubauen. Ende 2022 waren in Deutschland rund 60 Gigawatt installierte Leistung an Land verfügbar. Bis 2030 soll diese Kapazität nahezu verdoppelt werden.
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